Mädchen-Team mischt Robotik-Wettbewerb auf!

In einer Szene, in der sonst oft Jungs dominieren, sorgen sie für einen Hingucker: Zwei reine Mädchenteams vom Edith-Stein-Gymnasium München haben beim Robotik-Wettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) am 25. April im Gymnasium Ottobrunn Geschichte geschrieben.

In der Kategorie  „Robomission“ trat das Münchner Team als einziges reines Mädchenteam an. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal in einem Umfeld, das sonst klar von Jungen geprägt ist. Und auch bei „Sumo Starter“ war das Team „Aonishiki“ eines von zwei reinen Mädchenteams unter der männlich dominierten Konkurrenz.

Dabei steckt hinter dem Erfolg harte Arbeit: Einmal pro Woche wird am Gymnasium programmiert, gebaut und getestet. Seit fünf Jahren gibt es die Robotik-Wahlkurse, für die aktuelle Gruppe war es bereits die zweite WRO-Teilnahme.

Besonders spannend: Während das Robomission-Team ein Jahr Zeit zur Vorbereitung hatte, musste das „Sumo Starter“-Team in nur zwei Wochen einen funktionierenden Roboter auf die Beine stellen – unter Hochdruck, kurz vor dem Wettbewerb.

Möglich wurde die intensive Vorbereitung auch durch Unterstützung von außen: Die Wilhelm-Stemmer-Stiftung half in der heißen Phase mit zusätzlicher Förderung für Material und Training.

Zu Hause ist das Projekt in einem neuen Konzept, dem „Tandem-Makerspace“, den das Gymnasium gemeinsam mit einer Nachbarschule aufbaut. Ziel: mehr Technikbegeisterung bei Jugendlichen – unabhängig vom Geschlecht.

Und genau das haben die Schülerinnen jetzt eindrucksvoll gezeigt: Sie sind nicht nur dabei. Sie mischen vorne mit. Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen.

 Dr Lutz Ackermann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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